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ADVENT AUF JASNA GÓRA

Mit dem ersten Adventssonntag, dem 3.Dezember, beginnt das neue liturgische Jahr in der katholischen Kirche, das in Polen unter dem Motto “Ich bin Teil der Gemeinschaft der Kirche” steht. Seit mehreren Jahren ist das Leitthema des Kirchenjahres die Reflexion über die Kirche und ihre Mission, um den Glauben an die Kirche als Gemeinschaft aller Glaubigen zu stärken. Auf diese Weise wurde  das vom Papst Franziskus proklamierte Seelsorgeprogramm ergänzt, das im Zusamenhang mit der Ausrufung der Synode zur Synodalität unter dem Motto “Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe, Mission” steht.

 

Traditionell finden in der Adventszeit auf Jasna Góra jeden Morgen um 6 Uhr Roratemessen statt (von Montag bis Samstag). Die Roratemessen sind Marienmessen, die besonders der Mutter Gottes gewidmet sind. Es wird daran erinnert, dass der Erzengel Gabriel die Botschaft bringt, dass sie Mutter des Gottessohnes werden wird.

 

Am 16. Dezember beginnt die Novene zum Göttlichen Jesuskind, die allen Gläubigen hilft, sich noch intensiver auf Weihnachten vorzubereiten.

 

Am ersten Adventssonntag, dem 3.Dezember, ruft uns Jesus zum Wachen auf: “Wacht und betet allezeit”. Das ist die die Zeit des Wartens auf die Geburt Jesu Christi, um das Herz und die Seele auf die “Ankunft des Menschensohnes” vorzubereiten. (vergl. Mt 24,37-44, Mt 13,33-37, Lk 21,25-28, 34-36).

 

Am zweiten Adventssonntag, dem 10.Dezember, reflektiert man über die Botschaft des heiligen Johannes des Täufers und des seligen Eusebius, die uns in die Wüste führen...um die Straßen unseres Lebens zu ebnen (vergl. Mt 3,1-12, Mk 1,1-8, Lk 3,1-6).

 

Am dritten Adventssonntag, dem 17.Dezember, der “Gaudete” genannt wird, fordert uns die Kirche mit den Worten des heiligen Paulus zur Freude auf: “Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!...Der Herr ist nahe!” Der Herr ist immer näher und der heilige Johannes der Täufer zeigt uns, wie wir uns auf diese Begegnung vorbereiten sollen (vergl. Mt 11,2-11, Joh 1,6-8, 19-28, Lk 3,10-8).

 

Am vierten Adventssonntag, dem 24.Dezember, bereitet uns die Schriftlesung auf ein historisches Ereignis – die Geburt Jesu Christi in menschlicher Gestalt vor. Am Hochfest der Geburt des Herrn, wenn die Worte “wurde er von der Jungfrau Maria geboren und wurde Mensch” fallen, gehen alle in die Knie. Am letzten Adventssonntag richtet die Kirche unsere Aufmerksamkeit auf die Mutter Gottes (vergl. Mt 1-18-24, Lk 1, 39-45)